Google Ads Agentur

Google Ads Kampagnen professionell einrichten, messen, betreuen und fortlaufend optimieren

Google Ads professionell einrichten und betreuen

Wir planen, erstellen und optimieren Google Ads Kampagnen für Dienstleister, B2B-Unternehmen und Onlineshops. Die Werbung wird konsequent auf klar definierte Ziele wie qualifizierte Anfragen, Anrufe, Bestellungen oder Umsatz ausgerichtet — nicht auf möglichst viele Klicks.

Google ist in Deutschland mit großem Abstand die meistgenutzte Suchmaschine. Wer ein Produkt oder eine Leistung sucht, sieht in vielen Fällen zuerst Anzeigen. Google Ads bringt deshalb schneller Anfragen als die organische Suchmaschinenoptimierung, endet aber auch in dem Moment, in dem das Budget stoppt. Wie bezahlte Anzeigen, organische Ergebnisse und Google Maps bei der Kundengewinnung zusammenspielen, erklären wir auf der Seite Wie bekommt man mehr Kunden über Google?

Schema der Google-Suchergebnisse mit Anzeige, Übersicht mit KI, Google Maps und organischen Treffern
Bezahlte Anzeigen erscheinen oberhalb der Übersicht mit KI, der Kartenergebnisse und der organischen Treffer und sind mit „Anzeige“ gekennzeichnet.

Vor dem Kampagnenstart prüfen wir Angebot, Suchnachfrage, Wettbewerb, Zielgruppen, Regionen, Landingpages und Conversion Tracking. Bestehende Konten entwickeln wir mit einer klaren Kampagnenstruktur, relevanten Suchanfragen, leistungsorientierter Budgetverteilung und aussagekräftigen Zielsignalen weiter.

Wie die Abrechnung pro Klick funktioniert

Die Grundlage der Suchmaschinenwerbung ist das CPC-Modell (Cost per Click). Die Einblendung der Anzeige ist kostenlos, bezahlt wird erst, wenn jemand auf die Anzeige klickt und Ihre Website besucht. Der Klickpreis entsteht in einer Auktion, die bei jeder Suchanfrage neu stattfindet.

Was Position und Klickpreis bestimmt

Die Position einer Anzeige ergibt sich aus dem Anzeigenrang. Er setzt sich aus Gebot, Anzeigenqualität, Relevanz der Zielseite, erwarteter Klickrate, Kontext der Suche und der Wirkung von Anzeigenerweiterungen zusammen. Es gewinnt also nicht automatisch, wer am meisten bietet, sondern wer die relevanteste Antwort liefert.

Der tatsächliche Klickpreis liegt fast immer unter dem maximalen Gebot. Vereinfacht gesagt zahlen Sie so viel, wie nötig ist, um den nächsten Wettbewerber zu überholen. Ein hoher Qualitätsfaktor (Skala von 1 bis 10) senkt den Klickpreis bei gleicher Position deutlich.

Was eine Anfrage tatsächlich kostet

Der Klickpreis allein sagt wenig über die Wirtschaftlichkeit. Entscheidend sind die Kosten pro Anfrage oder Bestellung und der Ertrag, den die Werbung bringt.

  • CPA = Klickpreis / Conversion-Rate. Kostet ein Klick 1,50 Euro und stellen 3 % der Besucher eine Anfrage, kostet eine Anfrage 50 Euro.
  • ROAS = Umsatz aus Werbung / Werbekosten. Ein ROAS von 400 % bedeutet 4 Euro Umsatz für jeden eingesetzten Euro.
  • Der vertretbare CPA ergibt sich aus Marge und Kundenwert. Bringt ein Kunde 600 Euro Deckungsbeitrag, können 50 bis 100 Euro pro Anfrage sehr wirtschaftlich sein.
AbrechnungsmodellBezahlt wirdEinsatzGeeignet für
CPC (Cost per Click)Jeder Klick auf die AnzeigeSuche, Shopping, Performance Max, DisplayAnfragen, Anrufe und Bestellungen über die Website
CPM / vCPMTausend (sichtbare) EinblendungenDisplay, YouTube, Demand GenReichweite, Markenbekanntheit, Produkteinführungen
CPV (Cost per View)Videoaufruf oder InteraktionYouTubeVideowerbung und Markenaufbau
Ziel-CPAWeiterhin Klicks, Gebote werden auf einen Zielwert pro Conversion gesteuertSuche, Shopping, Performance Max, Demand GenLeadgenerierung mit stabiler Datenbasis
Ziel-ROASWeiterhin Klicks, Gebote werden auf einen Ziel-Umsatzanteil gesteuertShopping, Performance Max, SucheOnlineshops mit unterschiedlichen Warenkorbwerten

Welche Kampagnenart passt zu Ihrem Ziel?

Google Ads ist kein einzelnes Format, sondern eine Sammlung von Kampagnenarten mit unterschiedlichen Aufgaben. Die richtige Auswahl ist wichtiger als jede Detaileinstellung innerhalb einer Kampagne.

KampagnenartAusspielungTypischer Einsatz
SuchkampagneGoogle-Suche und Suchnetzwerk-PartnerKonkrete Nachfrage nach einer Leistung oder einem Produkt
ShoppingProduktanzeigen in der Suche und im Shopping-TabProdukte mit Bild, Preis und Händlerangaben
Performance MaxSuche, Shopping, YouTube, Display, Discover, Gmail, MapsKanalübergreifende Ziele bei ausreichender Datenbasis
Demand GenYouTube inklusive Shorts, Discover, GmailNachfrage wecken und visuelle Zielgruppen ansprechen
DisplayWebsites und Apps im Google DisplaynetzwerkReichweite, Remarketing, Markenbekanntheit
VideoYouTube und PartnerseitenMarkenaufbau, Produkterklärung, Video-Remarketing

Neben Google bringt in Deutschland auch Bing einen spürbaren Anteil der Suchen, vor allem über Windows und Edge. Bei Bedarf ergänzen wir Google Ads um Kampagnen in Microsoft Advertising, die sich aus Google Ads übernehmen lassen und häufig günstigere Klicks bieten.

Seit August 2026 lassen sich in Deutschland auch Anzeigen in ChatGPT schalten. Wie wir diesen neuen Kanal mit Google Ads verbinden, beschreibt unsere Seite Werbung in ChatGPT.

Stand Oktober 2026. Google ändert Kampagnenarten und Funktionen regelmäßig, deshalb prüfen wir vor jedem Start die aktuellen Möglichkeiten.

Google Ads Suchmaschinenwerbung

Suchkampagnen sprechen Menschen in dem Moment an, in dem sie aktiv nach einer Leistung oder einem Produkt suchen. Für Dienstleister und B2B-Unternehmen sind sie meist der wirksamste Kanal, weil die Kaufabsicht bereits vorhanden ist.

Schematische Google-Suchanzeige oberhalb der organischen Suchergebnisse
Textanzeigen erreichen Nutzer, die bereits gezielt nach einer Leistung oder einem Angebot suchen.

Woraus eine gute Suchkampagne besteht

  • Keywords werden mit passenden Optionen ausgewählt. Genau passende Keywords geben Kontrolle, weitgehend passende bringen Reichweite, brauchen aber starke Zielsignale und gepflegte Ausschlüsse.
  • Auszuschließende Keywords verhindern Klicks auf Suchen wie „kostenlos“, „Jobs“ oder „selber machen“, die sonst Budget verbrauchen.
  • In responsiven Suchanzeigen werden bis zu 15 Anzeigentitel und 4 Beschreibungen hinterlegt, Google kombiniert daraus passende Varianten.
  • Assets ergänzen die Anzeige um Sitelinks, Zusatzinformationen, Telefonnummer, Standort, Preise und Lead-Formulare.
  • Markensuchen sind günstig und konvertieren gut. Wir führen sie getrennt, damit sie die Auswertung der übrigen Kampagnen nicht verzerren.
  • Die regionale Ausrichtung reicht vom ganzen Land über Bundesländer und Städte bis zu Postleitzahlen oder einem Umkreis um Ihren Standort.

AI Max for Search

AI Max ist keine eigene Kampagnenart, sondern eine Gruppe von Funktionen innerhalb einer Suchkampagne. Google hat sie im April 2026 aus der Betaphase genommen. Seit September 2026 werden Kampagnen mit automatisch erstellten Assets oder weitgehend passenden Keywords auf Kampagnenebene automatisch umgestellt, dynamische Suchanzeigen folgen im Februar 2027. Wer Suchkampagnen betreibt, sollte deshalb wissen, welche dieser Funktionen im eigenen Konto bereits aktiv sind.

FunktionWas sie tutWorauf wir achten
SuchbegriffsabgleichFindet Suchanfragen außerhalb der Keyword-Liste anhand von Website, Anzeigen und KeywordsSuchbegriffe mit der Quelle „AI Max“ prüfen und Ausschlüsse pflegen
TextanpassungErstellt Anzeigentitel und Beschreibungen aus Zielseite, Anzeigen und AssetsUnzulässige Aussagen, Pflichtangaben und Markenstil über Textrichtlinien steuern
Erweiterung der finalen URLLeitet auf die Seite der Website, die am besten zur Suchanfrage passtUngeeignete Seiten wie Karriere, Blog oder Impressum per URL-Ausschluss sperren

Zusätzlich lassen sich Marken ein- oder ausschließen und Standorte von Interesse festlegen. Laut Google bringt die vollständige Funktionsgruppe im Durchschnitt 7 % mehr Conversions oder Conversion-Wert bei vergleichbarem CPA oder ROAS als der Suchbegriffsabgleich allein. Das ist ein Mittelwert aus Googles eigenen Daten, keine Zusage für ein einzelnes Konto.

Wir aktivieren AI Max nicht pauschal, sondern testen es in einem Experiment gegen die bisherige Kampagne. Voraussetzung sind verlässliches Conversion-Tracking, ein ausreichendes Budget und Zielseiten, die das Angebot eindeutig beschreiben, denn aus ihnen entstehen Anzeigentexte und neue Suchbegriffe. Ist eine Kampagne durch ihr Budget begrenzt, bringt AI Max kaum Wirkung. Kampagnen, die nur Keywords mit den Optionen „Genau passend“ und „Passende Wortgruppe“ nutzen, werden nicht automatisch umgestellt. Für Leistungen mit kleinem Budget oder strengen Vorgaben kann das die bessere Wahl bleiben.

Nach dem Start kontrollieren wir reale Suchanfragen, Klickkosten, Conversion-Qualität, Regionen, Geräte und Zeiten. Erfolgreiche Begriffe werden ausgebaut, Anzeigen systematisch getestet und Budgets auf die Kampagnen mit dem stärksten wirtschaftlichen Beitrag verteilt.

Shopping und Performance Max

Für Onlineshops können Shopping-Anzeigen Produkte mit Bild, Preis und Händlerangaben sichtbar machen. Grundlage sind korrekte Produktdaten im Merchant Center, eine nachvollziehbare Sortimentsstruktur und zuverlässige Angaben zu Preis und Verfügbarkeit.

Schematische Google Shopping Anzeigen mit Produktbild, Preis, Händler, Bewertung und Lieferangabe
Produktbild, Preis, Händler, Bewertungen und Lieferinformationen sind bereits vor dem Klick sichtbar.

Der besondere Vorteil liegt in der konkreten Darstellung. Interessenten sehen bereits vor dem Klick das Produktfoto, den Preis, den Anbieter und je nach Ausspielung weitere Angaben wie Bewertungen, Verfügbarkeit, Versand oder Aktionen. Das qualifiziert Klicks vor und kann Shopping-Werbung besonders effektiv machen, wenn Produktdaten, Preise, Bilder, Kampagnen und Zielseiten konsequent optimiert sind.

Worauf es im Produktfeed ankommt

  • Produkttitel nach dem Muster Marke, Produktart und wichtigste Merkmale, mit den Begriffen, die Käufer tatsächlich verwenden.
  • Korrekte GTIN, passende Google-Produktkategorien, gute Bilder und aktuelle Preise. Weichen Feed und Website voneinander ab, werden Artikel abgelehnt.
  • Zusätzliche Attribute wie Farbe, Größe, Material, Sale-Preis und Lieferzeit sowie eigene Labels, um Produkte nach Marge oder Abverkauf zu steuern.
  • Preise inklusive Mehrwertsteuer, Grundpreise nach Preisangabenverordnung sowie Versandkosten und Rückgabebedingungen, die mit den Angaben im Shop übereinstimmen.

Performance Max verbindet mehrere Google-Kanäle in einer Kampagne. Für eine leistungsfähige Automatisierung sorgen wir mit hochwertigen Zielsignalen, geeigneten Assets, passenden Suchthemen, klarer URL-Steuerung und einer Auswertung nach Produkten und wirtschaftlichem Wert. Markensuchen schließen wir aus oder führen sie separat, damit Performance Max nicht ohnehin günstige Klicks für sich verbucht. Im Europäischen Wirtschaftsraum lassen sich Shopping-Anzeigen zudem über Preisvergleichsdienste (CSS-Partner) schalten, was die Klickkosten senken kann.

Fahrzeuganzeigen für Autohäuser und Fahrzeughändler

Für den Verkauf von Fahrzeugen bietet Google ein eigenes Anzeigenformat. Fahrzeuganzeigen zeigen konkrete Autos aus Ihrem Bestand direkt in der Google-Suche, zum Beispiel mit Bild, Preis, Modell und Kilometerstand. Grundlage ist ein eigener Fahrzeug-Feed im Merchant Center, ausgespielt werden die Anzeigen über Performance Max. Seit März 2026 steht das Format allen Fahrzeughändlern in Deutschland offen. Wir richten den Fahrzeug-Feed ein, halten Bestand und Preise aktuell und betreuen die Kampagnen. Ersatzteile, Zubehör, Reifen und Werkstattleistungen sind von diesem Format ausgeschlossen und werden über Shopping- oder Suchkampagnen beworben.

Demand Gen und YouTube

Demand Gen erreicht Menschen dort, wo sie nicht aktiv suchen, sondern Inhalte ansehen — auf YouTube einschließlich Shorts, in Discover und in Gmail. Bilder, Karussells und Videos wecken Interesse für neue Produkte, saisonale Aktionen oder eine Marke, die noch wenig bekannt ist.

Gekennzeichnete Videoanzeige in den YouTube-Suchergebnissen
Videoanzeigen auf YouTube sind mit „Anzeige“ gekennzeichnet und erscheinen zwischen den regulären Ergebnissen.

Häufig arbeiten die Kampagnenarten zusammen. Demand Gen und YouTube schaffen Aufmerksamkeit, Suche und Shopping fangen die entstehende Nachfrage ab, und Remarketing holt Besucher zurück, die noch nicht gekauft haben. Den Erfolg bewerten wir deshalb nicht nur am letzten Klick, sondern auch an indirekten Conversions und steigenden Markensuchen.

Google Ads Display-Werbung

Displaykampagnen zeigen visuelle Anzeigen auf geeigneten Websites, in Apps und auf Google-eigenen Angeboten. Sie können neue Zielgruppen erreichen, Markenbekanntheit unterstützen oder vorhandene Nachfrage begleiten.

Display-Werbung kann eingesetzt werden:

  • um relevante Zielgruppen außerhalb der klassischen Suchergebnisse zu erreichen
  • um Produkte, Leistungen oder zeitlich begrenzte Aktionen visuell zu präsentieren
  • um Markenbekanntheit aufzubauen und vorhandene Kampagnen zu ergänzen
  • um frühere Besucher mit Remarketing erneut anzusprechen

Wir kontrollieren Zielgruppen, Platzierungen, Inhalte, Häufigkeit und Conversion-Daten. Besonders passende Umfelder werden priorisiert, unpassende Websites und Apps ausgeschlossen und Anzeigenmotive anhand ihrer tatsächlichen Wirkung weiterentwickelt. Display bewerten wir nach Reichweite, Kosten und Beitrag zu späteren Conversions, nicht allein nach Klicks.

Remarketing:

vom Besucher zum Kunden

Interessenten entscheiden sich nicht immer beim ersten Besuch. Remarketing kann Personen erneut ansprechen, die bereits mit einer Website, App oder dem Unternehmen interagiert haben. Je nach Angebot lassen sich allgemeine oder auf zuvor betrachtete Produkte und Leistungen abgestimmte Anzeigen einsetzen.

  • Zielgruppen werden nach Verhalten gebildet, etwa Besucher bestimmter Seiten, Warenkorbabbrecher, Interessenten mit Anfrage oder Bestandskunden für Zusatzverkäufe.
  • Dynamisches Remarketing zeigt Shop-Besuchern genau die Produkte, die sie angesehen haben.
  • Kundenlisten (Customer Match) erreichen Kontakte, deren Daten mit Einwilligung vorliegen.
  • Häufigkeitsbegrenzungen und Ausschlüsse von Käufern verhindern aufdringliche Werbung.

Remarketing ist kein Ersatz für die erste Kundengewinnung. Es ergänzt Such-, Shopping-, Display- oder organische Zugriffe und benötigt eine ausreichende, datenschutzkonform nutzbare Datenbasis. In Deutschland setzt es eine Einwilligung der Besucher in Marketing-Cookies voraus.

Manuelle Gebote oder automatische Strategien

Die Gebotsstrategie bestimmt, wie Google Ihr Budget auf die einzelnen Auktionen verteilt. Welche Strategie passt, hängt von der vorhandenen Datenbasis und dem Ziel der Kampagne ab.

StrategieFunktionsweiseSinnvoll beiRisiken
Manueller CPCSie legen den maximalen Klickpreis selbst festNeuen Kampagnen ohne Daten, engen Nischen, voller KontrolleAufwendig, keine Reaktion auf Echtzeitsignale
Klicks maximierenMöglichst viele Klicks im Rahmen des BudgetsStart, Datensammlung, ReichweiteKlicks können unqualifiziert sein, Gebotslimit nötig
Conversions maximieren / Ziel-CPAOptimierung auf Anfragen, mit Ziel-CPA auf einen KostenwertLeadgenerierung mit stabilen ConversionsBraucht mehrere Dutzend Conversions im Monat und saubere Lead-Qualität
Conversion-Wert maximieren / Ziel-ROASOptimierung auf Umsatz oder WertOnlineshops, B2B mit bewerteten LeadsSetzt korrekte Werte je Conversion voraus
Anteil an möglichen ImpressionenSichtbarkeit an oberer Position oder in einem festen AnteilMarkenkampagnen, Schutz vor MitbewerbernKann zu hohen Geboten führen

Automatische Strategien lernen aus Daten. Je genauer Conversions gemessen werden und je besser ihre Qualität ist, desto besser wird das Ergebnis. Lernt Google aus fehlerhaften oder wertlosen Conversions, findet es genau diesen Traffic.

Was kostet Google Ads und wie plant man das Budget?

Die Kosten setzen sich aus dem Werbebudget, das an Google geht, und der Einrichtung und Betreuung der Kampagnen zusammen. Ein Mindestbudget gibt Google nicht vor. Damit Kampagnen und Algorithmen lernen können, muss das Budget aber genügend Klicks und Conversions ermöglichen.

Wovon der Klickpreis abhängt

  • Rechtsberatung, Finanzen, Versicherungen, Immobilien und Medizin gehören zu den teuersten Branchen. Spezielle B2B-Begriffe und lokale Dienstleistungen sind oft günstiger.
  • In Berlin, München, Hamburg, Frankfurt und Köln ist der Wettbewerb meist stärker als in kleineren Orten.
  • Qualitätsfaktor, Saison, Gerät, Uhrzeit und Keyword-Option beeinflussen den Preis zusätzlich.
  • Markenklicks sind günstiger als allgemeine Suchbegriffe, Display und YouTube haben niedrigere Klickpreise, aber meist geringere Conversion-Raten.

So entsteht ein realistisches Budget

  • Den vertretbaren Preis pro Anfrage oder Bestellung aus Marge und Kundenwert ableiten.
  • Mit der gewünschten Zahl an Anfragen pro Monat multiplizieren, um einen Richtwert für das Monatsbudget zu erhalten.
  • Prüfen, ob die Suchnachfrage in der Region für die benötigten Klicks ausreicht.
  • Eine Lernphase einplanen, in der die Kampagnen Daten sammeln und sich die Ergebnisse stabilisieren.

Vor dem Start analysieren wir Nachfrage und Wettbewerb und geben eine realistische Einschätzung zu Klicks und Kosten pro Anfrage. Der Betreuungsaufwand richtet sich nach Zahl der Kampagnen, Regionen und Sprachen, dem Tracking und dem gewünschten Reporting und wird individuell vereinbart.

Was in Deutschland rechtlich zu beachten ist

Deutschland gehört zu den am stärksten regulierten Werbemärkten Europas. Verstöße können zur Ablehnung von Anzeigen und im Wettbewerbsrecht zu Abmahnungen führen. Kampagnen und Website müssen deshalb gemeinsam vorbereitet werden.

  • Remarketing und Conversion-Messung mit Marketing-Cookies setzen eine Einwilligung voraus. Für Traffic aus dem EWR verlangt Google die Übermittlung des Einwilligungsstatus per Consent Mode v2 und eine kompatible Consent-Management-Plattform.
  • Enhanced Conversions und serverseitiges Tracking helfen, Datenlücken zu verringern, ersetzen aber keine rechtskonforme Einwilligung.
  • Das UWG verbietet irreführende Werbeaussagen wie „Nr. 1“ oder „günstigster Anbieter“ ohne Beleg, unklare Aktionsbedingungen und Schleichwerbung.
  • Preise, Streichpreise, Grundpreise und Versandkosten müssen der Preisangabenverordnung entsprechen.
  • Fremde Marken in Anzeigentexten und Keywords sind rechtlich sensibel und werden einzeln geprüft.
  • Für Heilmittel und medizinische Leistungen gilt das Heilmittelwerbegesetz, für Finanzdienstleistungen, Glücksspiel und Alkohol gelten zusätzliche Regeln von Google und Gesetzgeber.
  • Impressum, Datenschutzerklärung, AGB und Widerrufsbelehrung müssen vollständig sein, sonst steigt das Risiko von Beanstandungen.

Conversion Tracking und laufende Optimierung

Wir prüfen, welche Handlungen für das Unternehmen tatsächlich wertvoll sind — Formulare, qualifizierte Anrufe, Terminbuchungen, Bestellungen, Umsatz oder andere Geschäftsziele. Bei Onlineshops können zusätzlich Margen und Produktgruppen berücksichtigt werden. Diese Signale bilden die Grundlage für Auswertung und Gebotsstrategien.

  • Conversion Tracking über Google Tag Manager und Google Ads für Formulare, Anrufe, Klicks auf Telefonnummern und Messenger sowie Käufe mit Bestellwert.
  • Verknüpfung mit Google Analytics 4, um Verhalten, Quellen und Customer Journey zu verstehen.
  • Import von Offline-Conversions im B2B und bei Dienstleistungen, damit die Automatisierung auf Abschlüsse statt auf bloße Anfragen optimiert.
  • Datengetriebene Attribution und übersichtliche Berichte in Looker Studio zu Kosten, Conversions, CPA und ROAS.

Zur laufenden Betreuung gehören die Kontrolle von Suchanfragen, Kosten, Conversion-Raten und Conversion-Werten sowie Anpassungen an Keywords, Anzeigen, Zielgruppen, Regionen, Geräten, Zeiten, Budgets und Landingpages. Veränderungen werden dokumentiert und erst nach einer angemessenen Datenbasis bewertet.

Für Unternehmen aus der Region bieten wir eine eigene Google Ads und SEA Betreuung für Köln. Wenn Ihr Konto bereits läuft, prüfen wir es in einer Analyse auf Budgetverluste, Strukturfehler und Lücken im Tracking.

Typische Fehler in Google Ads Konten

  • Es werden keine oder die falschen Conversions gemessen, etwa Seitenaufrufe statt abgeschickter Formulare.
  • Eine einzige Kampagne für alle Ziele und Regionen, ohne getrennte Budgets und Prioritäten.
  • Weitgehend passende Keywords ohne Ausschlüsse und ohne Kontrolle der Suchbegriffe.
  • Voreinstellungen wie Suchnetzwerk-Partner, Display-Erweiterung und automatisch angewendete Empfehlungen bleiben aktiv.
  • Anzeigen führen auf die Startseite statt auf eine passende Landingpage.
  • Automatische Gebotsstrategien in Kampagnen mit zu wenigen Daten.
  • Keine eigene Markenkampagne, sodass Mitbewerber bei Suchen nach Ihrem Namen erscheinen.
  • Erfolg wird an Klicks und Klickrate gemessen statt an Anfragen, Umsatz und Wirtschaftlichkeit.

Häufige Fragen zu Google Ads

Was kostet ein Klick bei Google Ads?

Einen Einheitspreis gibt es nicht. In Nischen kostet ein Klick oft nur einige Cent, in Rechtsberatung, Finanzen oder Versicherungen auch zweistellige Eurobeträge. Vor dem Start schätzen wir die Kosten für Ihre Branche und Region ein.

Wie hoch sollte das Budget mindestens sein?

Google schreibt kein Mindestbudget vor. Damit eine Kampagne lernen und genügend Anfragen liefern kann, sollte das Budget aber zum Klickpreis und zur Conversion-Rate Ihrer Website passen. Ein zu kleines Budget liefert weder Ergebnisse noch belastbare Erkenntnisse.

Wann kommen die ersten Anfragen?

Die ersten Klicks entstehen meist wenige Tage nach dem Start und der Anzeigenprüfung. Stabile Ergebnisse stellen sich nach einigen Wochen Optimierung ein, wenn genügend Daten zu Suchanfragen und Conversions vorliegen.

Was ist der Unterschied zwischen Shopping und Performance Max?

Shopping zeigt Produkte aus dem Feed in der Suche und im Shopping-Tab, Struktur und Gebote lassen sich gezielt steuern. Performance Max verbindet Shopping, Suche, YouTube, Display, Discover und Gmail in einer automatisierten Kampagne mit gemeinsamem Ziel. Für Onlineshops werden beide häufig kombiniert.

Gehört das Google Ads Konto mir?

Ja. Das Werbekonto läuft auf Ihr Unternehmen, Sie behalten jederzeit Zugriff auf Kampagnen, Budgets, Änderungen und Ergebnisse.

Brauche ich Consent Mode v2 und einen Cookie-Banner?

Ja, sobald Remarketing oder Conversion-Messung mit Cookies genutzt werden. Ohne Einwilligung und korrekte Übermittlung an Google fehlen Daten im Reporting und Zielgruppen werden eingeschränkt.

Können Sie ein bestehendes Konto übernehmen?

Ja. Wir analysieren zunächst Struktur, Suchbegriffe, Tracking und Gebotsstrategien und zeigen, wo Budget verloren geht. Danach entwickeln wir das Konto schrittweise weiter, ohne funktionierende Kampagnen zu gefährden.

Google Ads oder SEO — was ist besser?

Google Ads bringt schnell Sichtbarkeit für ausgewählte Suchanfragen, SEO baut die organische Auffindbarkeit langfristig auf. Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von Zeit, Wettbewerb und Budget ab. Eine Gegenüberstellung finden Sie unter Wie bekommt man mehr Kunden über Google?

Kontaktformular

Vielen Dank. Die Nachricht wurde versandt.

Wir nutzen nur technisch notwendige Sessions für den Betrieb dieser Website. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.