Google Ads Agentur
Google Ads Kampagnen professionell einrichten, messen, betreuen und fortlaufend optimieren
Google Ads Kampagnen professionell einrichten, messen, betreuen und fortlaufend optimieren
Wir planen, erstellen und optimieren Google Ads Kampagnen für Dienstleister, B2B-Unternehmen und Onlineshops. Die Werbung wird konsequent auf klar definierte Ziele wie qualifizierte Anfragen, Anrufe, Bestellungen oder Umsatz ausgerichtet — nicht auf möglichst viele Klicks.
Google ist in Deutschland mit großem Abstand die meistgenutzte Suchmaschine. Wer ein Produkt oder eine Leistung sucht, sieht in vielen Fällen zuerst Anzeigen. Google Ads bringt deshalb schneller Anfragen als die organische Suchmaschinenoptimierung, endet aber auch in dem Moment, in dem das Budget stoppt. Wie bezahlte Anzeigen, organische Ergebnisse und Google Maps bei der Kundengewinnung zusammenspielen, erklären wir auf der Seite Wie bekommt man mehr Kunden über Google?
Vor dem Kampagnenstart prüfen wir Angebot, Suchnachfrage, Wettbewerb, Zielgruppen, Regionen, Landingpages und Conversion Tracking. Bestehende Konten entwickeln wir mit einer klaren Kampagnenstruktur, relevanten Suchanfragen, leistungsorientierter Budgetverteilung und aussagekräftigen Zielsignalen weiter.
Die Grundlage der Suchmaschinenwerbung ist das CPC-Modell (Cost per Click). Die Einblendung der Anzeige ist kostenlos, bezahlt wird erst, wenn jemand auf die Anzeige klickt und Ihre Website besucht. Der Klickpreis entsteht in einer Auktion, die bei jeder Suchanfrage neu stattfindet.
Vereinfachte Darstellung. In die Auktion fließen viele weitere Signale ein, darunter Gerät, Standort, Uhrzeit, Zielgruppen und Kontext der Suche.
Die Position einer Anzeige ergibt sich aus dem Anzeigenrang. Er setzt sich aus Gebot, Anzeigenqualität, Relevanz der Zielseite, erwarteter Klickrate, Kontext der Suche und der Wirkung von Anzeigenerweiterungen zusammen. Es gewinnt also nicht automatisch, wer am meisten bietet, sondern wer die relevanteste Antwort liefert.
Der tatsächliche Klickpreis liegt fast immer unter dem maximalen Gebot. Vereinfacht gesagt zahlen Sie so viel, wie nötig ist, um den nächsten Wettbewerber zu überholen. Ein hoher Qualitätsfaktor (Skala von 1 bis 10) senkt den Klickpreis bei gleicher Position deutlich.
Der Klickpreis allein sagt wenig über die Wirtschaftlichkeit. Entscheidend sind die Kosten pro Anfrage oder Bestellung und der Ertrag, den die Werbung bringt.
| Abrechnungsmodell | Bezahlt wird | Einsatz | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| CPC (Cost per Click) | Jeder Klick auf die Anzeige | Suche, Shopping, Performance Max, Display | Anfragen, Anrufe und Bestellungen über die Website |
| CPM / vCPM | Tausend (sichtbare) Einblendungen | Display, YouTube, Demand Gen | Reichweite, Markenbekanntheit, Produkteinführungen |
| CPV (Cost per View) | Videoaufruf oder Interaktion | YouTube | Videowerbung und Markenaufbau |
| Ziel-CPA | Weiterhin Klicks, Gebote werden auf einen Zielwert pro Conversion gesteuert | Suche, Shopping, Performance Max, Demand Gen | Leadgenerierung mit stabiler Datenbasis |
| Ziel-ROAS | Weiterhin Klicks, Gebote werden auf einen Ziel-Umsatzanteil gesteuert | Shopping, Performance Max, Suche | Onlineshops mit unterschiedlichen Warenkorbwerten |
Google Ads ist kein einzelnes Format, sondern eine Sammlung von Kampagnenarten mit unterschiedlichen Aufgaben. Die richtige Auswahl ist wichtiger als jede Detaileinstellung innerhalb einer Kampagne.
| Kampagnenart | Ausspielung | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Suchkampagne | Google-Suche und Suchnetzwerk-Partner | Konkrete Nachfrage nach einer Leistung oder einem Produkt |
| Shopping | Produktanzeigen in der Suche und im Shopping-Tab | Produkte mit Bild, Preis und Händlerangaben |
| Performance Max | Suche, Shopping, YouTube, Display, Discover, Gmail, Maps | Kanalübergreifende Ziele bei ausreichender Datenbasis |
| Demand Gen | YouTube inklusive Shorts, Discover, Gmail | Nachfrage wecken und visuelle Zielgruppen ansprechen |
| Display | Websites und Apps im Google Displaynetzwerk | Reichweite, Remarketing, Markenbekanntheit |
| Video | YouTube und Partnerseiten | Markenaufbau, Produkterklärung, Video-Remarketing |
Neben Google bringt in Deutschland auch Bing einen spürbaren Anteil der Suchen, vor allem über Windows und Edge. Bei Bedarf ergänzen wir Google Ads um Kampagnen in Microsoft Advertising, die sich aus Google Ads übernehmen lassen und häufig günstigere Klicks bieten.
Seit August 2026 lassen sich in Deutschland auch Anzeigen in ChatGPT schalten. Wie wir diesen neuen Kanal mit Google Ads verbinden, beschreibt unsere Seite Werbung in ChatGPT.
Stand Oktober 2026. Google ändert Kampagnenarten und Funktionen regelmäßig, deshalb prüfen wir vor jedem Start die aktuellen Möglichkeiten.
Suchkampagnen sprechen Menschen in dem Moment an, in dem sie aktiv nach einer Leistung oder einem Produkt suchen. Für Dienstleister und B2B-Unternehmen sind sie meist der wirksamste Kanal, weil die Kaufabsicht bereits vorhanden ist.
AI Max ist keine eigene Kampagnenart, sondern eine Gruppe von Funktionen innerhalb einer Suchkampagne. Google hat sie im April 2026 aus der Betaphase genommen. Seit September 2026 werden Kampagnen mit automatisch erstellten Assets oder weitgehend passenden Keywords auf Kampagnenebene automatisch umgestellt, dynamische Suchanzeigen folgen im Februar 2027. Wer Suchkampagnen betreibt, sollte deshalb wissen, welche dieser Funktionen im eigenen Konto bereits aktiv sind.
| Funktion | Was sie tut | Worauf wir achten |
|---|---|---|
| Suchbegriffsabgleich | Findet Suchanfragen außerhalb der Keyword-Liste anhand von Website, Anzeigen und Keywords | Suchbegriffe mit der Quelle „AI Max“ prüfen und Ausschlüsse pflegen |
| Textanpassung | Erstellt Anzeigentitel und Beschreibungen aus Zielseite, Anzeigen und Assets | Unzulässige Aussagen, Pflichtangaben und Markenstil über Textrichtlinien steuern |
| Erweiterung der finalen URL | Leitet auf die Seite der Website, die am besten zur Suchanfrage passt | Ungeeignete Seiten wie Karriere, Blog oder Impressum per URL-Ausschluss sperren |
Zusätzlich lassen sich Marken ein- oder ausschließen und Standorte von Interesse festlegen. Laut Google bringt die vollständige Funktionsgruppe im Durchschnitt 7 % mehr Conversions oder Conversion-Wert bei vergleichbarem CPA oder ROAS als der Suchbegriffsabgleich allein. Das ist ein Mittelwert aus Googles eigenen Daten, keine Zusage für ein einzelnes Konto.
Wir aktivieren AI Max nicht pauschal, sondern testen es in einem Experiment gegen die bisherige Kampagne. Voraussetzung sind verlässliches Conversion-Tracking, ein ausreichendes Budget und Zielseiten, die das Angebot eindeutig beschreiben, denn aus ihnen entstehen Anzeigentexte und neue Suchbegriffe. Ist eine Kampagne durch ihr Budget begrenzt, bringt AI Max kaum Wirkung. Kampagnen, die nur Keywords mit den Optionen „Genau passend“ und „Passende Wortgruppe“ nutzen, werden nicht automatisch umgestellt. Für Leistungen mit kleinem Budget oder strengen Vorgaben kann das die bessere Wahl bleiben.
Nach dem Start kontrollieren wir reale Suchanfragen, Klickkosten, Conversion-Qualität, Regionen, Geräte und Zeiten. Erfolgreiche Begriffe werden ausgebaut, Anzeigen systematisch getestet und Budgets auf die Kampagnen mit dem stärksten wirtschaftlichen Beitrag verteilt.
Für Onlineshops können Shopping-Anzeigen Produkte mit Bild, Preis und Händlerangaben sichtbar machen. Grundlage sind korrekte Produktdaten im Merchant Center, eine nachvollziehbare Sortimentsstruktur und zuverlässige Angaben zu Preis und Verfügbarkeit.
Der besondere Vorteil liegt in der konkreten Darstellung. Interessenten sehen bereits vor dem Klick das Produktfoto, den Preis, den Anbieter und je nach Ausspielung weitere Angaben wie Bewertungen, Verfügbarkeit, Versand oder Aktionen. Das qualifiziert Klicks vor und kann Shopping-Werbung besonders effektiv machen, wenn Produktdaten, Preise, Bilder, Kampagnen und Zielseiten konsequent optimiert sind.
Performance Max verbindet mehrere Google-Kanäle in einer Kampagne. Für eine leistungsfähige Automatisierung sorgen wir mit hochwertigen Zielsignalen, geeigneten Assets, passenden Suchthemen, klarer URL-Steuerung und einer Auswertung nach Produkten und wirtschaftlichem Wert. Markensuchen schließen wir aus oder führen sie separat, damit Performance Max nicht ohnehin günstige Klicks für sich verbucht. Im Europäischen Wirtschaftsraum lassen sich Shopping-Anzeigen zudem über Preisvergleichsdienste (CSS-Partner) schalten, was die Klickkosten senken kann.
Für den Verkauf von Fahrzeugen bietet Google ein eigenes Anzeigenformat. Fahrzeuganzeigen zeigen konkrete Autos aus Ihrem Bestand direkt in der Google-Suche, zum Beispiel mit Bild, Preis, Modell und Kilometerstand. Grundlage ist ein eigener Fahrzeug-Feed im Merchant Center, ausgespielt werden die Anzeigen über Performance Max. Seit März 2026 steht das Format allen Fahrzeughändlern in Deutschland offen. Wir richten den Fahrzeug-Feed ein, halten Bestand und Preise aktuell und betreuen die Kampagnen. Ersatzteile, Zubehör, Reifen und Werkstattleistungen sind von diesem Format ausgeschlossen und werden über Shopping- oder Suchkampagnen beworben.
Demand Gen erreicht Menschen dort, wo sie nicht aktiv suchen, sondern Inhalte ansehen — auf YouTube einschließlich Shorts, in Discover und in Gmail. Bilder, Karussells und Videos wecken Interesse für neue Produkte, saisonale Aktionen oder eine Marke, die noch wenig bekannt ist.
Häufig arbeiten die Kampagnenarten zusammen. Demand Gen und YouTube schaffen Aufmerksamkeit, Suche und Shopping fangen die entstehende Nachfrage ab, und Remarketing holt Besucher zurück, die noch nicht gekauft haben. Den Erfolg bewerten wir deshalb nicht nur am letzten Klick, sondern auch an indirekten Conversions und steigenden Markensuchen.
Displaykampagnen zeigen visuelle Anzeigen auf geeigneten Websites, in Apps und auf Google-eigenen Angeboten. Sie können neue Zielgruppen erreichen, Markenbekanntheit unterstützen oder vorhandene Nachfrage begleiten.
Display-Werbung kann eingesetzt werden:
Wir kontrollieren Zielgruppen, Platzierungen, Inhalte, Häufigkeit und Conversion-Daten. Besonders passende Umfelder werden priorisiert, unpassende Websites und Apps ausgeschlossen und Anzeigenmotive anhand ihrer tatsächlichen Wirkung weiterentwickelt. Display bewerten wir nach Reichweite, Kosten und Beitrag zu späteren Conversions, nicht allein nach Klicks.
Interessenten entscheiden sich nicht immer beim ersten Besuch. Remarketing kann Personen erneut ansprechen, die bereits mit einer Website, App oder dem Unternehmen interagiert haben. Je nach Angebot lassen sich allgemeine oder auf zuvor betrachtete Produkte und Leistungen abgestimmte Anzeigen einsetzen.
Remarketing ist kein Ersatz für die erste Kundengewinnung. Es ergänzt Such-, Shopping-, Display- oder organische Zugriffe und benötigt eine ausreichende, datenschutzkonform nutzbare Datenbasis. In Deutschland setzt es eine Einwilligung der Besucher in Marketing-Cookies voraus.
Die Gebotsstrategie bestimmt, wie Google Ihr Budget auf die einzelnen Auktionen verteilt. Welche Strategie passt, hängt von der vorhandenen Datenbasis und dem Ziel der Kampagne ab.
| Strategie | Funktionsweise | Sinnvoll bei | Risiken |
|---|---|---|---|
| Manueller CPC | Sie legen den maximalen Klickpreis selbst fest | Neuen Kampagnen ohne Daten, engen Nischen, voller Kontrolle | Aufwendig, keine Reaktion auf Echtzeitsignale |
| Klicks maximieren | Möglichst viele Klicks im Rahmen des Budgets | Start, Datensammlung, Reichweite | Klicks können unqualifiziert sein, Gebotslimit nötig |
| Conversions maximieren / Ziel-CPA | Optimierung auf Anfragen, mit Ziel-CPA auf einen Kostenwert | Leadgenerierung mit stabilen Conversions | Braucht mehrere Dutzend Conversions im Monat und saubere Lead-Qualität |
| Conversion-Wert maximieren / Ziel-ROAS | Optimierung auf Umsatz oder Wert | Onlineshops, B2B mit bewerteten Leads | Setzt korrekte Werte je Conversion voraus |
| Anteil an möglichen Impressionen | Sichtbarkeit an oberer Position oder in einem festen Anteil | Markenkampagnen, Schutz vor Mitbewerbern | Kann zu hohen Geboten führen |
Automatische Strategien lernen aus Daten. Je genauer Conversions gemessen werden und je besser ihre Qualität ist, desto besser wird das Ergebnis. Lernt Google aus fehlerhaften oder wertlosen Conversions, findet es genau diesen Traffic.
Die Kosten setzen sich aus dem Werbebudget, das an Google geht, und der Einrichtung und Betreuung der Kampagnen zusammen. Ein Mindestbudget gibt Google nicht vor. Damit Kampagnen und Algorithmen lernen können, muss das Budget aber genügend Klicks und Conversions ermöglichen.
Vor dem Start analysieren wir Nachfrage und Wettbewerb und geben eine realistische Einschätzung zu Klicks und Kosten pro Anfrage. Der Betreuungsaufwand richtet sich nach Zahl der Kampagnen, Regionen und Sprachen, dem Tracking und dem gewünschten Reporting und wird individuell vereinbart.
Deutschland gehört zu den am stärksten regulierten Werbemärkten Europas. Verstöße können zur Ablehnung von Anzeigen und im Wettbewerbsrecht zu Abmahnungen führen. Kampagnen und Website müssen deshalb gemeinsam vorbereitet werden.
Wir prüfen, welche Handlungen für das Unternehmen tatsächlich wertvoll sind — Formulare, qualifizierte Anrufe, Terminbuchungen, Bestellungen, Umsatz oder andere Geschäftsziele. Bei Onlineshops können zusätzlich Margen und Produktgruppen berücksichtigt werden. Diese Signale bilden die Grundlage für Auswertung und Gebotsstrategien.
Zur laufenden Betreuung gehören die Kontrolle von Suchanfragen, Kosten, Conversion-Raten und Conversion-Werten sowie Anpassungen an Keywords, Anzeigen, Zielgruppen, Regionen, Geräten, Zeiten, Budgets und Landingpages. Veränderungen werden dokumentiert und erst nach einer angemessenen Datenbasis bewertet.
Für Unternehmen aus der Region bieten wir eine eigene Google Ads und SEA Betreuung für Köln. Wenn Ihr Konto bereits läuft, prüfen wir es in einer Analyse auf Budgetverluste, Strukturfehler und Lücken im Tracking.
Einen Einheitspreis gibt es nicht. In Nischen kostet ein Klick oft nur einige Cent, in Rechtsberatung, Finanzen oder Versicherungen auch zweistellige Eurobeträge. Vor dem Start schätzen wir die Kosten für Ihre Branche und Region ein.
Google schreibt kein Mindestbudget vor. Damit eine Kampagne lernen und genügend Anfragen liefern kann, sollte das Budget aber zum Klickpreis und zur Conversion-Rate Ihrer Website passen. Ein zu kleines Budget liefert weder Ergebnisse noch belastbare Erkenntnisse.
Die ersten Klicks entstehen meist wenige Tage nach dem Start und der Anzeigenprüfung. Stabile Ergebnisse stellen sich nach einigen Wochen Optimierung ein, wenn genügend Daten zu Suchanfragen und Conversions vorliegen.
Shopping zeigt Produkte aus dem Feed in der Suche und im Shopping-Tab, Struktur und Gebote lassen sich gezielt steuern. Performance Max verbindet Shopping, Suche, YouTube, Display, Discover und Gmail in einer automatisierten Kampagne mit gemeinsamem Ziel. Für Onlineshops werden beide häufig kombiniert.
Ja. Das Werbekonto läuft auf Ihr Unternehmen, Sie behalten jederzeit Zugriff auf Kampagnen, Budgets, Änderungen und Ergebnisse.
Ja, sobald Remarketing oder Conversion-Messung mit Cookies genutzt werden. Ohne Einwilligung und korrekte Übermittlung an Google fehlen Daten im Reporting und Zielgruppen werden eingeschränkt.
Ja. Wir analysieren zunächst Struktur, Suchbegriffe, Tracking und Gebotsstrategien und zeigen, wo Budget verloren geht. Danach entwickeln wir das Konto schrittweise weiter, ohne funktionierende Kampagnen zu gefährden.
Google Ads bringt schnell Sichtbarkeit für ausgewählte Suchanfragen, SEO baut die organische Auffindbarkeit langfristig auf. Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von Zeit, Wettbewerb und Budget ab. Eine Gegenüberstellung finden Sie unter Wie bekommt man mehr Kunden über Google?